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Warum Sale nicht nachhaltig ist:
Trügerische Schnäppchen in einem kranken System

Wahrscheinlich ist es schon jedem aufgefallen: Beim Bummeln auf Shoppingmeilen und in Einkaufszentren gibt es immer häufiger kaum einen Zeitpunkt, zu dem das „dezent“ angebrachte SALE in Schaufenstern und auf Plakaten uns nicht in die Augen leuchtet. Die neuesten Shirts und die besten Schuhe sind jetzt bereits im Sale und um 20%, 50% oder mehr Prozente reduziert. Ein trügerisches Zeichen für Schnäppchenjäger. Und ein oftmals großes Ärgernis für diejenigen, die kurz zuvor den vollen Preis bezahlt haben.

Aber warum ist das eigentlich so? Woran liegt es, dass der Sale nicht mehr auf die traditionellen Sommer- oder Wintersales beschränkt ist und wir im Grunde jederzeit und oftmals auch Artikel aus grade erst erschienen Kollektionen mit Rabattetikett entdecken? Woher kommt diese Inflation an Rabattaktionen, die mittlerweile ständiger Begleiter der kauffreudigen Bevölkerung geworden ist?

Gesetzesänderungen führten zum permanenten Schlussverkauf 

Schaut man intensiver auf Produktion und Vermarktung, dann wird deutlich, dass die Modeindustrie den Sale oftmals nicht als wirklichen Abverkauf, sondern als Marketing-Methode anwendet. Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt deutlich: Die Modeindustrie setzt auf Masse. Um möglichst große Mengen an Modeartikeln zu verkaufen, verwendet man eine einfache Strategie: immer mehr für immer weniger. Deshalb soll die billig produzierte Kleidung, ebenso schnell auch auf den Markt und an den Kunden gebracht werden. Das riesige Angebot soll Konsumenten dazu anregen, ständig den Kleiderschrank neu zu füllen, mehr zu kaufen und neuen Trends zu folgen.

Seit der Änderung des Rabattgesetzes 2001 ist Verkäufern auch per Gesetz erlaubt, Preisnachlässe zu jeder Jahreszeit anzubieten. Diese Entwicklung führt nunmehr nachweislich dazu, dass der Schlussverkauf bereits losgeht, bevor das eigentliche Klima überhaupt soweit ist. Paradoxerweise stehen dann bereits Tops und Shirts, Röcke und Sandalen im Sale, bevor der Sommer überhaupt begonnen hat.

Trügerische Schnäppchenjagd 

Der Anschein, dass die reduzierten Artikel ein großes und bedeutendes Ersparnis sind, ist daher auch eher trügerisch. Modemarken kalkulieren ihre Produktpreise bereits vor dem Sale, so dass die Ware zum Originalpreis noch genügend Marge aufweist, um auch bei günstigen Sale-Preisen noch Gewinn einzubringen. Wird das favorisierte Teil dann während des Sales reduziert, erzeugt dies beim Kunden ein Erfolgserlebnis und die Vorstellung, ein echtes Schnäppchen ergattert zu haben. Ein gesundes Preisempfinden und die Überlegung: „Brauche ich das überhaupt?“ tritt völlig in den Hintergrund. Den psychologischen Faktor dahinter erklären Experten damit, dass, ähnlich wie bei einer Droge, das vermeintlich ergatterte Schnäppchen das Belohnungssystem des Gehirns aktiviert und damit Nervenzellen anregt, welche es uns beinahe unmöglich machen, dem „einmaligen“ Angebot zu widerstehen.

Weniger Qualität dafür mehr Konsum 

Für den Kunden bedeutet dieses Konzept jedoch oftmals eines: schlechte Qualität und damit verbunden die immer größere Notwendigkeit nach Mehrkäufen. Einmal getragen ziehen sich bereits die Fäden auseinander und der Stoff zeigt deutliche Abnutzungsspuren. Ganz egal; das Shirt war billig und da kann man doch direkt ein neues kaufen.

Einen großen Faktor spielen weiterhin die ständig neuen und auf Konsum ausgelegten Trends. Der immerwährende Wechsel von „in“ und „out“ und die Erziehung des Käufers dazu, sich diesem anzupassen, Trends zu folgen und schneller neue Ware zu kaufen, führt zum ständigen Drang nach weiteren Käufen und damit zum Shopping nach Werbebotschaft. Wissenschaftler nennen diese Art von Kaufverhalten auch „novelty seeking“.

Gleichzeitig führt der Trendwandel bei Modemarken dazu, die „alte“ Kollektion schnellstmöglich loswerden zu müssen. Um diese dann noch gewinnbringend an den Kunden zu bringen, wird diese im Preis gesenkt und landet schließlich im Sale. Aufgrund der oben beschriebenen Anreize wollen Konsumenten immer schneller und immer mehr neue Kleidung. Sie haben sich an den Schlussverkauf gewöhnt. Beim Käufer setzt daher langsam ein Umdenken ein. Er hat festgestellt, dass eigentlich immer irgendwo Sale ist und man diesen doch geschickt nutzen kann. Warum dann zum vollen Preis kaufen? Ein sofortiger Kauf wenn eine neue Kollektion herauskommt lohnt kaum, denn normalerweise lassen die ersten Preisreduzierungen nicht lange auf sich warten. Daher entscheiden sich viele Konsumenten zunehmend dazu, den Sale abzuwarten, um den Wunschartikel zu kaufen. So ist eine Ersparnis zumindest sicher und man muss sich nicht über zu teuer bezahlte Artikel ärgern.

Überfüllte Einkaufsstraßen: Ein typisches Bild während des Schlussverkaufs

SANVT IST ANDERS

SANVT möchte hier der Marktentwicklung entgegentreten und sich aus der Masse der Modemarken herausheben. Wir setzen auf Qualität statt Quantität und bieten nachhaltig produzierte Kleidung für Individualisten. Statt auf kurzlebige Trends setzen wir auf permanente Ganzjahreskollektionen zeitloser Kleidung, die dauerhaft gefällt. Wir planen mit fairen Margen, verzichten auf teure Ladenmieten und minimieren so unsere Kosten. So können wir unsere Kleidung das ganze Jahr zu fairen Preisen anbieten. Kunden müssen bei SANVT zudem keine Kompromisse eingehen, weder bei den Materialien noch bei den angewendeten Verarbeitungsmethoden. Dank schlanker, interner Prozesse können wir unseren Kunden wahre Luxusprodukte weit unter dem üblichen Verkaufspreis anbieten. SANVT steht für hochwertige Qualität zu fairen Preisen − und zwar jederzeit. Weniger ist mehr, daran glauben wir und dies leben wir!

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