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Fast Fashion vs. Slow Fashion

Fast Fashion vs- Slow Fashion
Fast Fashion vs Slow Fashion

Die Begriffe Fast Fashion und Slow Fashion hat wahrscheinlich fast jeder schon einmal gehört. Aber was sind die Unterschiede, bzw. für was stehen Unternehmen die im Fast Fashion Bereich tätig sind und was machen Slow Fashion Marken anders? Wir haben uns die deutlichsten Unterschiede einmal angeschaut…

Fast Fashion 

Was ist das?

Der Begriff Fast Fashion bezeichnet ein Geschäftsmodell der Modeindustrie bei dem möglichst viele Kollektionen in einer möglichst kurzen Zeit auf den Markt gebracht werden. Die Kollektionen orientieren sich dabei an den neuesten Trends von Designern und Stars, welche dann in kürzester Zeit imitiert und in einer geringeren Qualität und zu einem sehr günstigen Preis hergestellt und dann verkauft werden. 

Produktion

Besonders wenn es um die Produktion geht, steht die Fast Fashion Industrie häufig in der Kritik. Es wird zu viel in einer viel zu kurzen Zeit produziert, meist auf Kosten der Umwelt und Arbeiter*innen. Durch ständig neue Trends und damit einem enormen Zuwachs an konstant wechselnden Kollektionen pro Jahr hat sich die weltweite Textilproduktion von 2000 bis 2014 verdoppelt.  Bei der Herstellung im Fast Fashion Bereich werden besonders oft chemische Fasern, wie z.B. Polyester verwendet. Diese sind besonders schlecht für die Umwelt: Denn sie werden aus Erdöl hergestellt und setzen damit bei ihrer Produktion viel CO2 aus. Aber auch für die Wasserverschmutzung in den Meeren sind chemische Stoffe verantwortlich. Durch das waschen von Kleidung in der Waschmaschine gelangen kleine Fasern als Mikroplastik in die Meere. Somit sind synthetische Stoffe das am häufigsten nachgewiesene Mikroplastik in Gewässern.

Durch die immer kürzeren Fertigungszyklen und die immer kürzer werdenden Lieferfristen stehen besonders die Arbeiter*innen unter enormen Druck. So sind massive Arbeitsrechtsverletzungen an der Tagesordnung. Preiskonkurrenz und ein geringer Verhandlungsspielraum über Margen und Lieferfristen verstärken die Probleme. Den Produktionsfirmen bleibt dabei häufig nichts anderes übrig, als illegale Risiken einzugehen, da sie sonst ihre Kunden verlieren und ihre Fabriken nicht wettbewerbsfähig wären. 

Konsum 

Besonders Kunden in westlichen Ländern haben sich an extrem niedrige Preise für Textilien gewöhnt. Es wird lieber mehr gekauft, als das auf qualitativ hochwertige Kleidung wert gelegt wird. Da sich durch die ständig wechselnden Trends auch der Geschmack der Kunden wandelt und man so immer etwas Neues im Kleiderschrank braucht, ist es nicht erstaunlich, dass auf diese Weise durchschnittlich bis zu 40% unserer Kleidung im Kleiderschrank ungetragen bleibt und durchschnittlich nach 3 Jahren auf dem Müll landet.

Wenn du noch mehr zum Thema “Umweltverschmutzung durch Fast Fashion” lesen willst klicke hier.

…aber es gibt Hoffnung, denn derzeit etabliert sich mehr und mehr eine Bewegung, der es um genau das Gegenteil geht:

 

Slow Fashion 

Was ist das?

Slow Fashion beschreibt grundsätzlich einen nachhaltigen, und bewussten Modekonsum. Dabei sind die Kleidungsstücke meist aus umweltfreundlichen Materialien oder sogar aus recycelten Textilien hergestellt. Die Kleidung soll also langlebig und qualitativ hochwertig sein. Außerdem wird auf eine umweltschonende Produktion geachtet. Darunter zählt auch der Konsum von Second-Hand-Mode. 

Produktion 

Bei Slow Fashion wird besonders auf die Materialien und eine umweltschonende Produktion wert gelegt. So werden Slow Fashion Teile in der Regel aus natürlichen Fasern, wie zum Beispiel Baumwolle gefertigt. Diese Fasern sind biologisch abbaubar und verschmutzen demnach auch keine Flüsse und Meere. Zudem wird oft auf geschlossene Wassersysteme in der Produktion gesetzt, damit Wasser wiederverwendet wird und Farben nicht in das Abwasser gelangen. Oft wird außerdem mit lokalen Fabrikanten produziert um Lieferketten zu verkürzen. Lokale Herstellungspartner bieten oft auch deutlich bessere Löhne und Arbeitsbedingungen für ihre Mitarbeiter, als Fabriken in Entwicklungsländern.  

Konsum

Slow Fashion rückt zunehmend in den Fokus der Menschen und es wird langsam wieder ein Bewusstsein für Mode entwickelt. Besonders durch den Klimawandel befassen sich wieder mehr Menschen mit einem gesunden Umgang mit Mode und es gibt immer mehr Labels, die sich auf Fair Fashion spezialisieren. Aber nicht nur neue nachhaltig hergestellte Kleidung gehört zu Slow Fashion Bewegung, sondern auch Second-Hand Kleidung passt zu einem nachhaltigerem Modekonsum. Insgesamt wird darauf geachtet, dass eine Kreislaufwirtschaft entsteht. Sprich Kleidung sollte nicht einfach weggeschmissen werden, wenn sie kaputt ist oder nicht mehr gefällt. Sie sollte repariert oder verkauft, getauscht oder gespendet werden. Zudem wird auf hochwertig produzierte Kleidung wert gelegt, die einem lange erhalten bleibt und weder Form noch Farbe nach ein paar Mal waschen verliert.  

Fast Fashion vs. Fair Fashion

Fast Fashion und Slow Fashion sind zwei Konzepte die unterschiedlicher nicht sein könnten. Das Ziel von Fast Fashion ist es in möglichst kurzer Zeit, viel zu produzieren (und zu verkaufen) um einen möglichst großen Gewinn zu machen; dabei wird auf Umweltaspekte oder Menschenrechte kaum Wert gelegt. Slow Fashion versucht eben genau auf diese Aspekte einzugehen und faire Mode herzustellen, die der Umwelt nicht schaden und die Arbeiter*innen in der Produktion fair behandelt. 

Vergleicht man die beiden Konzepte mit Fast Food und gesunder Ernährung werden die Unterschiede noch deutlicher. Fast Food geht zwar schneller und ist zudem sehr lecker, doch jeder weiß, dass Fast Food für unseren Körper ungesund ist. Ähnlich wie bei Fast Fashion: Fast Fashion ist besonders schnelllebig sehr modisch und zudem oft sehr günstig, doch sie tut der Umwelt überhaupt nicht gut und ist zusätzlich auch Mitverursacher für den Klimawandel. Anders aber mit der gesunden Ernährung, sie ist zwar etwas aufwendiger und in der Regel  teurer in der Zubereitung, doch auch Gerichte die man mit gesunden Zutaten herstellt sind lecker und zudem um einiges besser für den Körper. Auch hier gibt es Parallelen zu Slow Fashion, sie ist oft etwas aufwendiger in der Herstellung und daher in der Regel teurer, dafür ist sie viel klimafreundlicher als Fast Fashion. Natürlich muss man hier auch bedenken, dass man Slow Fashion Artikel – aufgrund ihrer hohen Qualität – deutlich länger tragen kann. Daher ist Slow Fashion eigentlich gar nicht teurer, da einem die Teile länger erhalten bleiben.

Die Unterschiede zwischen Fast Fashion und Slow Fashion im Überblick: 

Tabelle: Gegenüberstellung von Fast Fashion und Slow Fashion

Kaufe Slow Fashion

Zusammenfassend lässt sich sagen, das Fast Fashion zwar mit modischer und preiswerter Kleidung punkten kann, diese aber nicht mit den Schäden, die Fast Fashion für die Umwelt und Arbeitsbedingungen voraussetzt, vereinbaren lässt. Um Mode wieder fairer zu machen und den Klimawandel zu stoppen, sollte man zunehmend mehr in Second-Hand-Läden stöbern, Kleidertauschpartys veranstalten oder eben Slow Fashion kaufen. Hochwertige und langlebige Basics, findet man zum Beispiel bei SANVT.

Mehr zu diesem Thema kannst du hier nachlesen.

Tabelle: Vor- und Nachteile von Fast Fashion und Slow Fashion

Nachhaltige Basics von SANVT

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