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T-Shirts richtig waschen:
Die ultimative Pflegeanleitung für Baumwolle.

caring for a cotton t-shirt
care instructions of sanvt t-shirt

Im Folgenden geben wir einige Tipps, wie T-Shirts aus 100% Baumwolle zu waschen und zu pflegen sind. Unter Beachtung von neun einfachen Regeln zeigen wir, wie sich typische Abnutzungserscheinungen reduzieren lassen und du so die Lebensdauer deiner T-Shirts verlängern kannst.

 

 

Die 9 wichtigsten Pflegehinweise für T-Shirts aus Baumwolle: Zusammenfassung

  1. Waschen nur wenn nötig
  2. Gleiche Farben zusammen waschen
  3. Kalt waschen
  4. Auf links waschen
  5. Schonende Waschmittel verwenden
  6. Wäschetrockner vermeiden
  7. Auf links bügeln
  8. Richtig aufbewahren
  9. Flecken sofort behandeln

 

1. Weniger waschen, viel bewegen

Weniger ist mehr: definitiv ein guter Tipp, wenn es um deine individuelle Wäscheroutine geht. Um die Lebensdauer eines Baumwoll-T-Shirts zu erhöhen sollte dies generell nur bei Bedarf gewaschen werden. Denn obwohl hochwertige Baumwolle von Natur aus strapazierfähig ist, werden deren Fasern bei jeder Wäsche beansprucht. Dies führt letztendlich zu einer schnelleren Abnutzung von T-Shirts (wie beispielsweise Verblassen der Farben oder Fusselbildung).

Außerdem hat jeder Waschgang auch ökologische Folgen (insbesondere hinsichtlich des Wasser- und Energieverbrauchs): Weniger Waschen führt offensichtlich unmittelbar zu einer Reduzierung deines Wasserverbrauchs und kann auch deine individuelle CO2-Bilanz verbessern.

Dafür ist es jedoch nötig, allgemein verbreitete Waschgewohnheiten zu ändern: Konsumenten sollen anfangen zu hinterfragen ob wirklich jedes T-Shirt automatisch nach einmal Tragen in der Schmutzwäsche landen muss. Anstatt Routine sollten  Kleidungsstücke deshalb nur bei Bedarf in die Trommel: dies hat sicher nichts mit mangelnder Hygiene zu tun, sondern trägt nur zu einem nachhaltigeren Umgang mit der Umwelt bei.

 

2. Doppelt schwarz macht nicht weiß

Idealerweise sollten hellere Farben immer zusammen gewaschen werden. Indem du ausschließlich weiße T-Shirts zusammen wäscht, kannst du außerdem die typische Graufärbung vermeiden bzw. sicher sein, dass deine T-Shirts nicht von anderen Kleidungsstücken komplett verfärbt wird. Dunklere Farben hingegen, können in der Regel problemlos zusammen gewaschen werden; insbesondere wenn sie vorher bereits mehrfach maschinell gewaschen wurden.

 

3. Je kälter, desto besser

Generell gilt: Ein T-Shirt aus 100% Baumwolle verträgt keine Heißwäsche und geht unter Umständen sogar ein. Klar ist aber auch, dass Waschmittel erst bei höheren Temperaturen ihre volle Wirksamkeit entfalten. Deshalb ist es wichtig, die richtige Balance zwischen der Waschtemperatur und einer effektiven Reinigung zu finden. Während dunkle T-Shirts in der Regel komplett kalt gewaschen werden können, empfehlen wir weiße T-Shirts bei mindestens 30 Grad zu waschen (das perfekte T-Shirt von SANVT kann bei Bedarf auch bei 40 Grad gewaschen werden). Es ist jedoch anzumerken, dass eine niedrigere Waschtemperatur auch mit einem niedrigeren Energieverbrauchs verbunden ist: So senkt eine Reduzierung von 40 auf 30 Grad den Energieverbrauch bereits um 35% senken.  

 

4. ‚Auf links‘ waschen

Um die sichtbare Abnutzung während des Waschvorgangs zu reduzieren empfiehlt sich generell alle T-Shirts aus Baumwolle auf ‚links zu waschen‘  (d.h. mit der Innenseite nach außen). Denn so tritt der – während der maschinellen Wäsche unvermeidbare Abrieb – auf der Innenseite des Shirts auf und ist so visuell weniger sichtbar.  Außerdem empfehlen wir T-Shirts stets mit der Innenseite nach außen zu trocknen; denn so werden Farben geschont und ein eventuelles Ausbleichen auf der Außenseite des T-Shirts minimiert.

 

5. Das richtige Waschmittel: die Menge macht’s

Im Zuge des technologischen Fortschritts ist die Verwendung umweltfreundlicherer Waschmittel einfacher geworden: Gut sortierte Supermärkte bieten gewöhnlich eine breite Auswahl von alternativen Waschmitteln, die auf natürlichen Inhaltsstoffen basieren und auf chemische (ölbasierte) Inhaltsstoffe komplett verzichten. Anzumerken bleibt, dass auch sogenannte „grüne Waschmittel“ das Abwasser verschmutzen, da auch sie in der Regel eine Mischung aus nur schwer abbaubaren Stoffe enthalten.

Ökologisch gesehen, gibt es also keine 100% ideale Lösung: die Verwendung der richtigen bzw. minimalen Menge an Waschmittel ist daher ein wichtiger Schritt in Richtung einer „grüneren“ Waschküche. Die of gut gemeinte Überdosierung führt definitiv nicht zu besseren Waschergebnissen. Allgemein gilt: je weniger Wäsche in der Trommel ist, desto weniger Waschmittel ist auch nötig. Gleiches gilt, wenn Kleidung mehr oder weniger verschmutzt ist. Auch in Gegenden mit geringerer Wasserhärte kommt man in der Regel mit weniger Waschmittel aus.

 

6. Wäschetrockner vermeiden

Bei allen Baumwollprodukte ist ein natürliches ‚Schrumpfen‘ normal und oft unvermeidbar; dieses bekannte Phänomen des „Eingehens oder Einlaufens“ von Kleidungsstücken findet in aller Regel während des Trocknungsprozesses statt. Wie bereits erwähnt vertragen 100% Baumwollprodukte keine übermäßige Hitze; daher liegt es auf der Hand, dass auf aggressive Trockenmethoden wie beispielsweise die Nutzung von elektronischen Wäschetrocknern verzichtet werden sollte. Stattdessen ist es ratsam seine Wäsche an der frischen Luft zu trocknen. Um die Faltenbildung zu minimieren, sollten Baumwollprodukte am Besten ganz klassisch an der Wäscheleine (in der Mitte gefaltet) aufgehängt werden. Jedoch sollte auch beim Lufttrocknen idealweise direktes Sonnenlicht gemieden werden um unerwünschtes Ausbleichen zu vermeiden.

Die Umgehung des Wäschetrockners trägt aber nicht nur zu einer längeren Lebensdauer von T-Shirts bei, sondern hat auch direkte Auswirkungen auf die Umwelt. Denn ein durchschnittlicher Trockner benötigt bis zum Fünffachen der Energie einer herkömmlichen Waschmaschine. Der komplette Verzicht auf maschinelle Trocknung, kann daher erheblich Strom sparen und die CO2-Bilanz jedes Haushalts signifikant verbessert werden.

 

7. ‚Auf links‘ bügeln

Abhängig von der spezifischen Zusammensetzung des Baumwollstoffs kann ein T-Shirts mehr oder weniger anfällig für Falten sein. Um die Faltenbildung jedoch zu minimieren sollte die Wäsche nach jedem Waschgang so schnell wie möglich aus der Trommel genommen werden und wie bereits beschrieben luftgetrocknet werden. Auch eine leichtes Schütteln oder vorsichtiges Dehnen kann helfen, das T-Shirt wieder in seine ursprüngliche Form zu bringen. Besonders vorsichtig sollte mit Kragen und Schultern umgegangen werden: ein unerwünschtes Ausleiern ist hier insbesondere zu vermeiden. Falls deine Waschmaschine über eine spezielle „Anti-Falten“ Einstellung verfügt, ist es ratsam diese auch zu nutzen. Eine Reduzierung der Umdrehungen kann zusätzlich helfen Falten zu reduzieren; weniger Schleudern bedeutet aber auch, dass die Kleidung besonders feucht aus der Maschine kommt.

Falls du trotz allen Tricks nicht darum herumkommst dein T-Shirt zu bügeln, ist es ratsam den Pflegehinweis des Herstellers zu beachten. Je mehr Punkte auf dem Bügeleisensymbol zu sehen sind, desto heißer kann dein T-Shirt gebügelt werden; das perfekte T-Shirt von SANVT zum Beispiel kann bei mittlerer Hitze gebügelt werden (zwei Punkte). Um die sichtbare Außenseite deiner Kleidung zu schonen, empfehlen wir T-Shirts immer von der Innenseite (auf links) und unter Verwendung der Dampffunktion zu bügeln.

Abschließend bleibt anzumerken, dass – bei richtiger Pflege – der feine Stoff des perfekten T-Shirts oft gar nicht gebügelt werden muss. Durch die extra langen Fasern wird das T-Shirt von SANVT mit der Zeit so weich, dass es auch nach dem Waschen bzw. Tocknen mehr oder weniger faltenfrei ist.

Die beste Art T-Shirts aufzubewahren: Gefaltet und flach zusammengelegt.

8. T-Shirts richtig aufbewahren

Im Idealfall solltest du all deine T-Shirts gefaltet (und flach liegend) lagern. Denn klassische Jersey-Stoffe – wie sie üblicherweise bei T-Shirts verwendet werden – können bei längerem Hängen ausleiern oder sich ungewollt dehnen.

Falls du es dennoch vorziehst, deine T-Shirts zu aufzuhängen, solltest du breite Kleiderbügel verwenden. Denn diese verteilen das Eigengewicht deiner T-Shirts gleichmässiger. Um den Kragen nicht zu überdehnen ist darauf zu achten, dass Kleiderbügel immer von unten eingeführt werden.

Auch bei der Lagerung deiner Liebling-Shirts ist direktes Sonnenlicht (z.B. nahe der Fensterbank) zu vermeiden: nur so kann ein allzu schnelles Verblassen effektiv verhindert werden.

 

9. Flecken sofort behandeln

Jeder hat es schon einmal erlebt: einen Moment nicht aufgepasst und schon landet Rotwein, Kaffee oder Tomatensauce auf dem neuen Shirt. Was ist bei solch einem Notfall zu tun?

Auf jeden Fall solltest du schnell reagieren! Die unverzügliche Behandlung der Flecken ist extrem wichtig um eine Chance zu haben solche Missgeschicke möglichst ungeschehen zu machen. Denn natürliche Materialien wie Baumwolle oder Leinen sind extrem saugfähig, d.h. sie nehmen alle Arten von Flüssigkeiten (leider auch Rotwein oder Tomatensauce) gut auf. Daher gilt: je weniger Zeit man dem Stoff gibt unerwünschte Flüssigkeiten aufzusaugen, desto leichter bekommt man diese auch wieder aus dem Gewebe heraus.

Untersuchungen zeigen, dass effektive Fleckenentferner leider auch aggressiv gegenüber dem eigentlichen Kleidungsstück sind. Dies führt häufig zu Verfärbungen oder anderen unerwünschten Nebeneffekten. In einem ersten Schritt empfehlen wir daher immer, den Fleck lediglich mit lauwarmem Wasser – unter Zugabe von handelsüblichem Feinwaschmittel – auszuspülen. Anschließend kann das Waschmittel mit reichlich Wasser vorsichtig in den Stoff einmassiert werden. Nach einigen Minuten Einwirkzeit, solltest du das verbleibende Waschmittel gründlich ausspülen.

Als ultima ratio – und nur bei extrem hartnäckigen Flecken – ist es ratsam einen handelsüblichen Fleckenentferner verwenden: für farbige Baumwollbekleidung gilt es jedoch Fleckenlösungen mit Bleichmittel komplett zu vermeiden. Denn die Bleiche des Fleckenmittels wird wahrscheinlich auch Farbe aus dem Gewebe entfernen und in der Folge helle Flecken hinterlassen.

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