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Nachhaltige Luxusmode:
Wird sich der Trend in 2020 fortsetzen?

Sustainability and luxury fashion. Just a trend for 2020
Sustainability and luxury fashion. Just a trend for 2020
SANVT im Market - Mixx aus Luxus, Qualität und Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist absoluter Trend zu sein. Obwohl das Wort Trend hier sicher nicht richtig ist. Denn Trends sind besonders in der Modewelt eher kurzlebig, wobei Nachhaltigkeit (,wie der Name schon sagt,) langlebig und dabei nicht schädigend für unseren Planeten sein soll.

Doch ist die Modeindustrie einer relativ jungen Nachhaltigkeitsbewegung gewachsen? Hier ein Überblick wie nachhaltig die Modeindustrie (und insbesondere Luxusmarken) jetzt schon ist. Außerdem schauen wir auf die Trends für die kommenden Jahre… 

 

Nachhaltigkeit in der Modebranche – Politische Hintergründe

Fridays for Future ist eine weltweite Bewegung, die dazu aufruft, gegen den Klimawandel zu demonstrieren. Angeführt von Greta Thunberg, sind es schon lange nicht mehr nur Schulkinder, die regelmäßig gegen die Erderwärmung auf die Straße gehen. Die Bewegung macht nicht nur Politikern Druck, mehr an die Umwelt und weniger an die Wirtschaft zu denken, sondern auch der Industrie. Ganz besonders die Modeindustrie ist einer der größten Umweltverschmutzer: Ein Bericht, der von GFA und der Boston Consulting Group erstellte wurde, schätzt, dass die globale Textil- und Bekleidungsindustrie im Jahr 2015 für den Verbrauch von 79 Milliarden Kubikmeter Wasser, 1,7 Milliarden Tonnen CO2-Emissionen und 92 Millionen Tonnen Abfall verantwortlich war. Diese Zahlen sind so gigantisch, dass man sich die Ausmaße schwer vorstellen kann. Aber eins ist klar; die Modeindustrie muss sich ändern, nicht zuletzt um die Millenials und die Generation Z als Kunden zu behalten, denn diese machen 85 Prozent des globalen Umsatzwachstums in der Luxusindustrie aus. Und wie man an der Fridays for Future Bewegung sieht, ist Nachhaltigkeit diesen Generationen ganz besonders wichtig.

Nachhaltigkeit und Luxusmarken

Schon lange ist Nachhaltigkeit nicht mehr nur mit dem Image der Ökos verbunden, die stereotypisch in Hippiekleidung, Dreadlocks und Batik-Shirts rumlaufen. Nachhaltigkeit ist vielmehr eine Überzeugung, die in alle Lebensbereiche und somit auch in unser Konsumverhalten eindringen sollte. Das ist natürlich auch Luxusmarken klar und deswegen ‚integrieren‘ immer mehr Labels Nachhaltigkeit in ihre Produktion. Doch zur Umsetzung gehört nicht nur die Produktionskette hinter verschlossenen Türen, sondern auch wie authentisch und transparent die Marken damit umgehen und somit zur Aufklärung dieser Themen beitragen.

Angefangen damit, kein echtes Fell zu benutzen, das den Tieren auf grausame Art abgezogen wurde, achten mehr und mehr Marken nun auch darauf, die Produktionskette so umweltfreundlich wie möglich zu halten. Unter Luxusmarken gilt Stella McCartney als Vorreiterin der Bewegung, aber auch viele andere Designer sind mittlerweile nicht nur für ihre Designs, sondern auch ihre grüne Herangehensweise bekannt. Sechs unserer Lieblingsmarken mit besonderem Fokus auf Nachhaltigkeit sind:

  • Patagonia
  • Filippa K
  • Christopher Raeburn
  • Veja
  • Yatay
  • Nudie Jeans

Ein Blick in die Färberei von SANVT. Hier werden 99.9% aller Abwässer recycelt.

Nachhaltigkeit in der Modeindustrie – Was gehört dazu?

Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein scheinen so nicht nur moralische Werte zu vertreten, sondern auch essentiell für die Wirtschaft zu sein. Doch was genau gehört dazu, damit ein Modeunternehmen sich als solches bezeichnen kann?

  • Faire Produktion: Die Produktion an sich ist natürlich ein immens wichtiger Punkt. Vorreiter unter den grünen Luxumarken achten hierbei achten darauf, nur mit ethisch-korrekten Zulieferern zu arbeiten. Partner, die ihre Mitarbeiter gerecht behandeln, sprich sie mit einer fairen Bezahlung vergüten und ausgezeichnete Arbeitsbedingungen bieten. Besonders in Westeuropa (z.B. Portugal oder Italien) sind die Bedingungen meist deutlich besser als in vielen produzierenden Staaten in Fernost. Auch ein deutlich höheres Maß an Transparenz und politische Regulierungen sprechen für eine Produktion in der EU.
  • CO2-Emissionen: Kohlendioxid ist bekanntlich einer der größten Ursachen für den Treibhauseffekt, der die Hauptursache für die Erderwärmung ist. Deswegen ist es besonders wichtig, Transportwege kurz zu halten und daher lokal zu produzieren. Ein weiterer Punkt, der (zumindest für Marken aus Europa) eindeutig für eine möglichst europäische Wertschöpfungskette spricht. Außerdem sollten die Fabriken, in denen die Kleidung hergestellt wird, mit energieeffizienten Maschinen ausgerüstet sein.
  • Klimaneutral: Auch wenn Modeunternehmen alles dafür tun, in ihrer Produktion so umweltfreundlich wie möglich zu agieren, müssen sie letztendlich doch eine gewisse Menge an CO2 ausstoßen. Einige wenige Firmen haben deshalb damit begonnen – durch die gezielte Förderung von Umweltschutzprojekten – ihre produktionsbedingten Emissionen auszugleichen.
  • Umweltfreundliche Materialien: Bei der Wahl der Materialien ist es wichtig darauf zu achten, dass sie leicht recycelbar sind. Moderne Mischgewebe aus Kunstfasern und Naturfasern (z.B. Baumwoll- Polyestermischungen), gelten unter Experten am schwersten zu recyceln. Ähnlich wie Technologiekonzerne, bieten einige Modemarken bereits Preisnachlässe, wenn Kunden alte Kleidung zurückbringen, die dann recycelt werden kann. Städtische Altkleidersammlungen sind natürlich eine weitere Alternative. Wirklich nachhaltige Luxusmarken, verlassen sich aber nicht nur auf Endkonsumenten, sondern setzen bereits im Designprozess auf biologisch abbaubare Textilien und Materialien; also auf Stoffe, deren giftige Plastikpartikel nicht in Ozeanen landen und so ungewollt in die Nahrungskette gelangen.
  • Wasser-Recycling: Die Modeindustrie ist für fast 20% der weltweiten Wasserverschmutzung verantwortlich. Oftmals werden auch gefährliche Chemikalien verwendet, um die Stoffe zu verarbeiten beziehungsweise zu Färben. Wirklich nachhaltige Unternehmen benutzen daher nur unschädlichen Färbemitteln. Moderne Färbereien umweltfreundlicher Unternehmen recyceln außerdem alle Abwasser und vermeiden so Verunreinigungen in unmittelbarer Umgebung zu ihren Produktionsstätten.
  • Verpackung: Generell gilt natürlich, dass Verpackungen für Kleidungsstücke so gering wie möglich gehalten werden sollten. Es liegt auf der Hand, dass dies bei unzerbrechlichen Produkten wie Textilien auch eigentlich sehr einfach umsetzbar sein sollte. Versandverpackungen und Labels sollten drüber hinaus natürlichen Ursprungs sein und vor allem zu 100% plastikfrei und biologisch abbaubar sein.
  • Transparenz: Die innovativsten nachhaltigen Modemarken sorgen außerdem dafür, dass die Auswirkungen, Emissionen und Kompensationen für die Käufer verständlich und nachvollziehbar sind. Dieser transparente Ansatz wird mit neuer Technologie immer besser möglich. Bei SANVT können die Kunden die Klimaneutralität jedes T-Shirts und seinen CO2-Ausstoß anhand einer ID-Nummer und einer zugehörigen URL verfolgen.

SANVT steht für einen Mix aus Qualität, fairen Preisen und Nachhaltigkeit.

Nachhaltigkeit bei SANVT

SANVT erfüllt alle Punkte, die ein nachhaltiges Unternehmen ausmachen. Und das nicht aus Marketinggründen, sondern aus Überzeugung.
Trotzdem gehen wir noch einen Schritt weiter: denn so ist nicht nur unsere Produktionskette in Portugal und unser Vertrieb besonders nachhaltig, sondern auch unsere gesamte Firmenphilosophie: Denn SANVT steht für zeitlose Essentials, die keinen kurzlebigen Trends hinterherlaufen. Nachdem wir für all unsere Produkte nur die feinsten Materialien benutzen und besonders hochwertig verarbeitet werden, können unsere Basics folglich signifikant länger getragen als konventionell produzierte Mode.

Wen unsere Schritte für mehr Nachhaltigkeit genauer interessieren und mit welchen Fabriken wir zusammenarbeiten, kann hier mehr Details erfahren.

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